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Autowäsche



Foto: djd/RatGeberZentrale
Öl, Teer, Benzin, Reste von Autowachs und diverse Reinigungsmittel fließen bei jeder Autowäsche ins Abwasser. Ein schwerverdaulicher Chemiecocktail. Daher ist nach Meinung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) etwas Staub auf dem Blech noch lange kein Grund für eine Autowäsche.
Anders im Winter: Nach Schneefall ist es sinnvoll, das Streusalz abzuwaschen, da Salz das Metall rosten läßt. Die umweltfreundlichste Art der Autowäsche sind nach Angaben des BUND Waschstraßen, die mit dem Blauen Umweltengel gekennzeichnet sind. Solche Waschanlagen fangen die Schadstoffe auf und verwenden das gereinigte Waschwasser solange wieder, bis ein bestimmter Schmutzgehalt erreicht ist. Erst dann wird es erneuert.
Die Autowäsche per Hand schädigt die Umwelt am stärksten. Sie verbraucht zwar wenig Energie, dafür aber mehr Wasser als eine Waschanlage mit Blauem Engel und das Abwasser mit allen enthaltenen Chemikalien fließt ungeklärt in Boden oder Gulli.

(Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz)

Weitere Informationen:
www.bund.net
 
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