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Fahrrad statt Auto



Foto: djd/RatGeberZentrale
45 Prozent aller mit dem Auto zurückgelegten Fahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Viele dieser Kurzstrecken können nach Meinung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) problemlos mit dem Fahrrad erledigt werden. Besonders in Städten und Dörfern sind die Radler genauso rasch am Ziel wie die Autofahrer - je nach Stau-Situation oft sogar schneller. Gerade die Kurzstrecken kosten aber in der Regel viel Treibstoff durch kalte Motoren und Stop-and-Go-Verkehr; auch die Katalysatoren können in der Kaltphase ihre Wirkung noch nicht entfalten.

Daher hält der BUND gerade im Nahverkehr das Fahrrad für eine schnelle, naturverträgliche und gesunde Alternative. Ein Viertel bis ein Drittel der Kurz-Autofahrten könnten so vermieden werden, schätzt der BUND. Unsere Nachbarländer machen es uns vor: In den Niederlanden werden 29 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt - fast dreimal soviel wie in Deutschland - und in Dänemark sind es immerhin 18 Prozent. Überdies spart häufiges Radfahren gleich in zweifacher Hinsicht Geld: Neben den Spritkosten fallen auch keine Ausgaben fürs Fitness-Studio an.

(Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz)

Weitere Informationen:
www.bund.net
 
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