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Mohn im Blut - Betäubungsmitteltest
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Foto: djd/RatGeberZentrale Der Grund: Die Mohnbrötchen hatten zu Käse und Wein besonders gut geschmeckt. Mohnbrötchen, so fanden Experten der Hamburger Universität heraus, machen zwar nicht high, hinterlassen aber im Blut und noch mehr im Urin Morphin-Spuren, die z.B. mit denen von Heroin verwechselt werden können. Verfeinerte Testmethoden machen's möglich, die Reste des Milchsaftes der Mohnpflanze, der die Samen ?verunreinigt?, inzwischen nachweisen können. In der Fachzeitschrift ?Blutalkohol? schreiben die Rechtsmediziner Dr. Hilke Andresen und Prof. Dr. Achim Schmoldt: ?Die Ergebnisse zeigen, dass es zu positiven Opiat-Nachweisen im Urin auch nach dem Verzehr geringer Mengen Mohnsamen kommen kann.? Der gleiche Effekt tritt auch schon zwei Stunden nach dem Verzehr von Mohnkuchen ein. Spätestens nach fünf Tagen ist man aber wieder ?clean?. Die gute Botschaft der Wissenschaftler: In Haarproben waren bei keiner Testperson Morphinspuren nachweisbar. Wer also von einer solchen Verwechslung betroffen ist, sollte unbedingt auf einer Haarprobe bestehen. Alistair Lamont |
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