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Wenn der Zahnriemen reißt



Foto: djd/RatGeberZentrale
Horror eines jeden Autofahrers: Motorschaden. Das ist beinahe so schlimm wie ein Verkehrsunfall und kostet richtig Geld, meistens einen neuen Motor. Hinter vielen schweren Motorschäden steckt letztlich der Versuch des Fahrers, Geld zu sparen. Denn ein schadhafter und schließlich reißender Zahnriemen, die klassische Schadensursache, wird bei regelmäßig eingehaltenen Service-Intervallen erkannt und ausgewechselt. Experten der Continental-Tochter ContiTech, die rund 500 verschiedene Zahnriemen auf Lager hat, kennen die Situation aus der täglichen Praxis und warnen: Wer als Hobbybastler an der Spannvorrichtung herumschraubt oder nach dem Motto handelt 'Mein Wagen läuft ja noch', risikiert einen kapitalen Motorschaden. Im Vergleich dazu ist ein Zahnriemenwechsel geradezu billig.
Seit vor ca. 40 Jahren die Nockenwellen in den Zylinderkopf wanderten, werden sie dort vorwiegend von Zahnriemen angetrieben und müssen immer anspruchsvollere Zusatzaufgaben wie etwa den Antrieb einer Einspritzpumpe übernehmen. Gleichzeitig sind sie extremen Temperaturschwankungen von Polarkälte bis zu Motorhitze ausgesetzt. Reißt ein Zahnriemen oder springt er auch nur um ein paar Zähne über, so können im Motor Ventile und Kolben mit Wucht aufeinanderschlagen. Die Motorhersteller haben in Zusammenarbeit mit ContiTech Wechselintervalle für Zahnriemen vorgeschrieben. Sie liegen je nach Fahrzeug zwischen 40.000 und 120.000 Kilometern. (r-g-z)

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